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12.02.2024

Warum in Marga wieder Bäume gefällt werden

In der Ringstraße in der ältesten deutschen Gartenstadt Marga in Brieske wird wieder gesägt. Bis Ende Februar geht es 50 stark bis sehr stark geschädigten Krim-Linden an den Kragen.

Knapp 180 junge Krim-Linden für die Gartenstadt

Luftbild: Die Gartenstadt Marga ist ein grünes Kunstwerk. Gemeinsam mit  der Oberen Denkmalschutzbehörde wacht Senftenberg darüber, dass es auch für kommende Generationen erhalten bleibt. Aktuell wird der komplette Baumbestand der Ringstraße in einer mehrjährigen Aktion erneuert.  Knapp 180 neue Krimlinden werden in insgesamt vier Bauabschnitten neu gepflanzt. Senftenberg investiert dafür eine sechsstellige Summe.

Die geplanten Baumfällungen im bereits 3. Bauabschnitt sind notwendig, damit ein weiterer Abschnitt der geschädigten Linden- Allee im Herbst neu bepflanzt werden kann. Damit wird die Verkehrssicherheit wiederhergestellt und zugleich das historische Bild der Gartenstadt langfristig erhalten.

Die große Baumpflanz-Aktion in der Ringstraße wird damit auch im neuen Jahr fortgesetzt. Die Ringstraße ist der einzige Straßenzug in der Gartenstadt, der noch vom ursprünglichen Baumbestand begleitet wird. Die Linden sind 100 Jahre alt. „Sie weisen mittlerweile erhebliche Schäden an den Wurzelbereichen und an den Stämmen auf. Ihre Vitalität ist stark beschädigt“, verweist der technische Sachbearbeiter David König auf ein Baumgutachten.

Knapp 180 Krim-Linden werden nach der großen mehrjährigen Baumaktion neu gepflanzt sein. Die Hälfte der Neupflanzungen ist bereits in den beiden Vorjahren erfolgt. Der aktuell gestartete dritte Abschnitt ist der größte innerhalb der Pflanzaktion mit 60 neuen Krim-Linden. Ziel ist es, den kompletten Baumbestand der Ringstraße zu erneuern und fit für die nächsten 100 Jahre zu machen.

Fällungen und Neupflanzungen sind mit der Oberen Denkmalschutzbehörde des Landes Brandenburg und der Naturschutzbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz abgestimmt.

Foto: Viel Grün und schattige Gärten – damit besticht die Gartenstadt Marga. Die 100 Jahre alten und inzwischen stark bis sehr stark geschädigten Linden in der Ringstraße werden komplett erneuert. Der bis Ende Februar gefällte Baumbestand zwischen der Lindenallee und der Kirchstraße wird im Herbst neu gepflanzt. Damit Marga auch in 100 Jahren noch grünt und blüht.

Im jetzt beginnenden dritten Abschnitt geht es den nächsten 50 geschädigten Linden des Altbestandes in der Ringstraße zwischen Lindenallee und Kirchstraße an den Kragen. Die Bäume werden bis Ende Februar durch Mitarbeiter einer Fachfirma gefällt und beräumt. Die Aktion wird ökologisch durch einen Baumsachverständigen begleitet.  „Im Vorfeld hat es eine artenschutzrechtliche Vorprüfung gegeben“, erklärt Sachbearbeiter David König. Er ist im Rathaus ausgewiesener Experte für Baumpflege und Baumsanierung.

Den neuen grünen Ringstraßen-Gürtel lässt sich die Stadt eine sechsstellige Summe kosten. Abgeschlossen wird die große Neubepflanzung der Ringstraße 2025 mit dem letzten vierten Bauabschnitt. Dann kommen nochmals 26 neue Krimlinden in den Boden, die dann das Gesamtbild abrunden.

Der Baumbestand in der Gartenstadt Marga steht unter Denkmalschutz. Zu ihm gehören neben den Linden auch Ulmen, Rotahorn, Rotdorn, Säulenpappeln und Scheinakazien.

Die unmittelbar betroffenen Gartenstadt-Bewohner in der Ringstraße zwischen Lindenallee und Kirchstraße werden zusätzlich informiert, welche Einschränkungen während der Bauzeit zu erwarten sind. Die Stadt bittet um Verständnis!

 

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