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Postmeilensäule

Auf dem Marktplatz stand in früherer Zeit eine kursächsische Postmeilensäule. Im Jahr 2000 erhielt die Stadt Senftenberg eine Nachbildung der alten Postmeilensäule. Die alten Poststraßen wurden von reitenden Boten, Postkutschern und Gepäckwagen bereist.

Als Markierungszeichen benutzte man steinerne Postsäulen, auf denen die wichtigsten an der Poststraße liegenden Orte und ihre Entfernungen vermerkt waren. Nach der damals üblichen Maßeinheit nannte man sie Meilensäulen. Kursachsen, eines der reichsten Länder im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, wurde von 1694-1733 von Kurfürst Friedrich August I., genannt August der Starke, regiert. Dieser bestimmte, dass jede Stadt eine Distanzsäule zu setzen hatte.

1713 wurde Kursachsen vermessen und kartographisch erfasst. Senftenberg bekam im Jahre 1731 eine Postmeilensäule. Die Distanzsäulen (Höhe etwa 4,50 m) bestehen aus Fundament, Sockel, Schriftblock, Wappenstück und Spitze. Prell- bzw. Abweisersteine schützen sie vor Beschädigungen durch Fuhrwerke. Das Wappenstück trägt das kursächsische und das polnisch-litauische Wappen unter einer vergoldeten Krone. Das darunter angebrachte blaue Eckfeld enthält die goldenen Buchstaben AR = Augustus Rex.

 

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