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28.11.2025

Senftenbergs Touristiker: mit neuen Ideen Nebensaison stärken

Senftenberg hält als Tourismus-Hotspot im Lausitzer Seenland Kurs. Die Seestadt gehört zu den fünf meist besuchtesten Städten Brandenburgs. Knapp 400 000 Übernachtungsgäste wurden im Vorjahr gezählt. Die touristischen Pfunde haben auch die Jury des Landesfachbeirates für Kur- und Erholungsorte überzeugt. Ohne Auflagen darf Senftenberg auch künftig den Titel als anerkannter Erholungsort tragen.

Museum, Ferien-Pension und Seestern-Kulinarik

Foto: In der Sedlitzer Ferien-Pension „Zum Steiger Franz“ nutzen die Inhaber Tobias und Susanne Naumann (r.) die Winterzeit, um den historischen Dreiseitenhof weiter kräftig um- und auszubauen. Die Pension mit 13 Betten war eine Station der touristischen Besuche im November.  

Senftenberg punktet dabei mit einem bestens ausgebauten 1100 Kilometer langen Radwegenetz, sieben Kilometer langen Stränden rund um den Senftenberger See, neuen Themenspielplätzen, Stadthafen, Tierpark, Hafencamp, Kaffeerösterei, Fahrgastschiff, barrierefreiem Strandzugang, vielfältigen gastronomischen Angeboten mit großer Regionalität, Urlauberdomizilen vom Ferienzimmer bis zur 4-Sterne-Bleibe und einem Urlaubershuttle, der die Ortsteile Großkoschen und Niemtsch mit der Innenstadt verbindet. Was die Gästecard mit über 20 Anbietern betrifft, ist Senftenberg der Pionier im weiten Lausitzer Seenland.

Die weitere touristische Profilierung im Blick, besuchen Bürgermeister Andreas Pfeiffer und Tourismus-Fachfrau Yvonne Naumann aus dem Rathaus gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland, Kathrin Winkler, regelmäßig touristische Betriebe. Neue Projekte für 2026 mit dem Schwerpunkt der Stärkung von Vor- und Nachsaison standen im Fokus der Tourismus-Runde im November.

Mit dem Thema Märchen wollen Schloss und Festung Senftenberg Urlauber auch im Winter anlocken. Eine märchenhafte Sonderausstellung soll zur Saisonverlängerung beitragen. Für den 6. Februar 2026 wird eine „Lange Märchennacht“ vorbereitet. Dabei kann Märchenhaftes auf der Winterbühne im Schlosshof erlebt werden. Wer will, kann seinen eigenen Märchenhelden im Kreativstudio im Schloss erfinden. Im März schließen sich nahtlos die Senftenberger Märchentage an.  

Ein neuer kultureller Ganzjahres-Ankerpunkt soll das Zechen- und Badehaus Brieske werden. „Wir wollen die Gartenstadt an diesem Ort exemplarisch darstellen, die Besucher einladen, das Industriedenkmal gemeinsam zu entdecken. Dazu gehören ein Schaudepot und natürlich auch Veranstaltungen“, blickt Museumsdirektor Stefan Heinz in die Zukunft. Anfang 2027 soll der Bau starten.

In der Sedlitzer Ferien-Pension „Zum Steiger Franz“ nutzen die Inhaber Tobias und Susanne Naumann die Winterzeit, um den historischen Dreiseitenhof weiter kräftig um- und auszubauen. Für die Saison 2026 hoffen sie auf noch mehr Gäste. Wichtige Impulse setzen dabei im kommenden Jahr die Freigabe des Sedlitzer Sees sowie die Freigabe der Kanäle der 5 Seen im Lausitzer Seenland. Den Wunsch der Pensions-Besitzer nach dem Ausbau der Schulstraße nimmt Bürgermeister Pfeiffer mit ins Rathaus. Ebenso die Bedeutung des Rundweges um den Sedlitzer See für die touristischen Anbieter im Ortsteil Sedlitz.

Neu an den Start gegangen ist das Pächtertrio Kemal Akgül, Dave Schütz und Naipeanu Marian im Restaurant „Seestern“ mitten im Ferienpark Großkoschen. Nach erfolgreicher erster Saison tüfteln die Seestern-Inhaber bereits an neuen Ideen für 2026. Dazu gehört zum Saisonstart ein Buffett-Angebot mit regionalen Spezialitäten. Intensiviert werden soll auch die Kooperation mit dem Kulturschiff gegenüber. Zur großen Seesause im Sommer anlässlich der Freigabe der Kanäle gibt es erste Überlegungen, die Seestern-Gäste mit einem 5-Seen-Teller zu überraschen. Auf ihm sollen fünf verschiedene Fischsorten passend zum Anlass eine kulinarische Versuchung sein.

Dass der Seestern auch im Winter freitags bis sonntags geöffnet hat, ist ein Plus für Senftenbergs See-Tourismus. „Dieser gastronomische Standort ist besonders wichtig für uns als Anerkannter Erholungsort“, so Bürgermeister Pfeiffer. Klar ist für die Betreiber auch, dass ein Ort, bei dem Genuss auf Seeblick trifft, ab 2026 mit auf die Gästecard gehört.  

 

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