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Rathaus am Markt

Das Rathaus soll der Chronik nach von Johann Gottlieb Paulitz nach dem Brand im Jahre 1641 neu erbaut worden sein. Die ersten Ratsleute werden aber schon 1423 erwähnt und auch die Ratsstuben.

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1512 spricht der Chronist Liebusch von einem Rathaus, in dem 1544 der Amtshauptmann, Hans von Dehn Rothfelser, in sein Amt eingeführt wurde. In früherer Zeit gab es im Rathaus nur ein großes Zimmer, in dem sich, durch eine Holzschranke getrennt, der gesamte Verwaltungsapparat neben der Kämmerei und Sparkasse befand. Ein Teil des Flures diente zur Aufbewahrung der Feuerwehrspritzen und Feuereimer. In einem kleinen gewölbten Raum befand sich hinter einer eisenverschienten Doppeltür der Schrank für Gelder und Dokumente. Hinter diesem Raum befand sich das "Nachtwächterlokal" mit dem großen Büffelfeuerhorn, Spieß und Sturmlaterne. Um 1870 war im Vorflur das Rathauses die sogenannte "Ratswaage" untergebracht - ein am Deckenbalken hängender, großer eiserner Waagenbalken mit hölzernen, an derben Stricken befestigten Waagschalen. Mit einem Rathausneubau befassten sich die Stadträte 1908. Erst 1929 wurde das Rathaus bezogen. Es hatte das steilste Rathausdach der ehemaligen DDR, 72,9 Grad. Das heute sichtbare neue, moderne Rathaus konnte 1998 eingeweiht werden. Es erhielt 1999 den Architekturpreis des Landes Brandenburg. 

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