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12.07.2022

Kranke und abgestorbene Bäume werden gefällt

Waldgebiet Totziggraben beim Kaufland

Neubepflanzung mit Kiefern

Drei zu trockene Jahre in Folge waren definitiv zu viel: Zahlreiche Bäume im Waldgebiet „Totziggraben“ zwischen Kaufland und Gewerbegebiet sind erkrankt, bereits abgestorben oder von Schädlingen befallen.

Aus diesem Grund haben in dieser Woche Rodungsarbeiten in dem städtischen Waldgebiet begonnen. Mitte August soll der Holzeinschlag beendet sein. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll dann das rund vier Hektar große Areal wieder neu bepflanzt werden. Gepflanzt werden dann wieder überwiegend Kiefern, sagt Revierförster Harald Konczak. Der Grund ist einfach: Kiefern behalten das gesamte Jahr über ihr grünes Kleid, so dass sie die Funktion, eine Schutzbarriere zwischen Industriegebiet und Innenstadt zu bilden, gut erfüllen. Vereinzelt sollen jedoch auch Laubbäume gepflanzt werden. Die freilich sind dann im Winter kahl.

Gefällt werden in dem Gebiet, das etwa so groß ist wie fünf Fußballfelder, ausschließlich kranke Bäume. „Es muss etwas passieren, damit die kranken Bäume rauskommen und damit unsere grüne Lunge erhalten bleibt“, beschreibt Harald Konczak die Notwendigkeit der Arbeiten. Denn tatsächlich kann von einem grünen Kleid bei den meisten Bäumen am Totziggraben keine Rede mehr sein. Teils gänzlich ohne Baumkrone ragen die Stämme kahl wie Bleistifte in den Himmel.

Die Fällungen mit einer baggergroßen Spezialmaschine gestalten sich schwierig, da das Gebiet stark mit Sträuchern durchwachsen ist. Die Qualität des Holzes ist schlecht. Es wird von einer Spezialfirma abtransportiert; eventuell taugt das Holz noch zum Palettenbau, sagt Harald Konczak. Ein kleiner Teil könnte später als Brennholz verkauft werden, fügt er hinzu. Allerdings soll es erst im September so weit sein.

Das Betreten des Waldstückes ist während der laufenden Arbeiten lebensgefährlich, betont der Revierförster. Das Beobachten der Baumfällarbeiten ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Waldbrandgefahr erhöht die Gefährdung beim Aufenthalt im Wald zusätzlich.


 

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