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28.10.2019

24-Stunden-Forscher-Marathon in Senftenberg

In der Lausitz trägt der Klimawandel durch den Braunkohleausstieg zum wirtschaftlichen Wandel bei. Einer von vielen Gründen, den weltweit ausgetragenen Climathon Ende Oktober in der ehemaligen Braunkohlehochburg Senftenberg durchzuführen.

Stadt stiftet 1. Preis

Obwohl der Climathon meistens in Weltmetropolen stattfindet, war für Dr. Hans Rüdiger Lange von der Innovationsregion Lausitz GmbH (iRL), Senftenberg ein idealer Veranstaltungsort: „In Senftenberg und Umgebung kann man die Transformation von einer klimaschädlichen Wirtschaft hin zu neuen, innovativen Wirtschaftszweigen bestens beobachten“, bestätigt der Organisator des Climathons die Wahl. Zwölf Teams mit insgesamt 60 Jugendlichen aus 15 Nationen beschäftigten sich mit der Reduzierung oder Vermeidung des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO 2).  Die Sieger, „Mindset Transfomers“, kamen mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Idee nach Senftenberg. Eine App, welche die Daten von anderen Bonusprogrammen, wie zum Beispiel Bahncard, Tankkarten oder Payback zusammenführt. „Wenn man zwischen Dresden und Berlin pendelt und oft eine Tankkarte benutzt, schlägt die App eine Bahncard, die preiswerter und CO 2-neutraler ist, vor“, umreist Raik Leistner (20) aus Cottbus die Idee. Das Konzept begeisterte die Jury so sehr, dass es neben dem ersten Preis in Höhe von 1000 Euro, gestiftet von der Stadt Senftenberg, auch noch die Sonderpreise von enviaM und der BASF  gab. Die fünf jungen Forscher aus Cottbus, Hoyerswerda und Klein Düben sind übrigens zum großen Teil Azubis und wollen natürlich an ihrer Idee weiter arbeiten.

 


 

 

 

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