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29.01.2020

Gegen das Vergessen

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und des damit verbundenen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus hat die Stadt Senftenberg gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg am Montag eine Ausstellung mit dem Thema „Meine jüdischen Eltern, meine polnischen Eltern“ im Rathaus eröffnet.

Interesse war riesengroß

Die Ausstellung, erarbeitet von der Assoziation „Kinder des Holocaust“ , Polen gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, porträtiert beispielhaft 15 Personen, geboren zwischen 1939 und 1942, die die erschütternde Geschichte ihres Lebens erzählen. Mit dem Todesurteil geboren, getrennt von ihren jüdischen Eltern, in fremde Hände gegeben und dort aufgewachsen als eigene Töchter und Söhne. Fast alle erfuhren erst als Erwachsene von ihrer wahren Herkunft.

Die Ausstellung wurde mit sehr großen Emiotionen in Anwesenheit von Joanna Sobolewska-Pyz, Zeitzeugin und Vorsitzende der Assoziation „Kinder des Holocaust“, Polen eröffnet.

Die Präsentation ist bis zum  5. März 2020 zu den bekannten Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses  zu sehen. 

 

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