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Stadt- und Regionalentwicklung

Hier finden Sie Grundlagen und aktuelle Informationen zur Stadt- und Regionalentwicklung der Stadt Senftenberg.
Bilder vom Rathaus  Foto D. Winkler

Demographische Entwicklung

Grundlage für die Prognose der Einwohnerentwicklung Senftenbergs ist die Beobachtung und Analyse der demografischen Entwicklung. Dazu werden regelmäßig aktualisierte gesamtstädtische und teilräumliche Daten herangezogen. Aus der prognostizierten Einwohnerentwicklung ergeben sich die Aufgaben zur Anpassung des Gebäude- und Wohnungsbestandes sowie der Anlagen und Einrichtungen der technischen und der sozialen Infrastruktur.

Die Stadt Senftenberg, die sich aus der sogenannten Kernstadt und den Ortsteilen zusammensetzt, hatte im Jahr 2000 noch über 31.000 Einwohner. Bis zum Jahr 2011 sank die Bevölkerungszahl auf 25.733 Einwohner (Berechnung: Stadt Senftenberg).

Die Bevölkerungsverluste konzentrieren sich auf die Quartiere des industriellen Wohnungsbaus in der Kernstadt. In den Wohngebieten mit kleinteiligen Bebauungsstrukturen und in den eher dörflich geprägten Ortsteilen nimmt die Bevölkerung nur geringfügig ab. Die Haushaltsgröße in Senftenberg erreichte 2011 einen Durchschnitt von 1,90 Bewohnern pro Haushalt (Berechnung: Stadt Senftenberg).

Bevölkerungsentwicklung in Senftenberg - Entwicklung der Einwohnerzahlen seit 2000 / Prognosen bis 2030

Neben der sinkenden Einwohnerzahl ist in Senftenberg - wie in den meisten Städten des Landes Brandenburg - eine deutliche Überalterung der Gesamtbevölkerung zu beobachten. Langfristig wird der Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter weiter kontinuierlich abnehmen, der Seniorenanteil wird dagegen weiter steigen. Durch die Alterung der Bevölkerung und die wachsende Zahl kinderloser Haushalte ist eine Verkleinerung der durchschnittlichen Haushaltsgröße zu beobachten.

Parallel zu den veränderten demographischen Rahmenbedingungen wandeln sich auch die Bedürfnisse im Hinblick auf die Qualität von Wohnraum und Wohnstandards, der öffentlichen Angebote im Bildungs-, Kultur- und Gesundheitsbereich sowie hinsichtlich der städtischen Mobilität und der Erreichbarkeit öffentlicher Angebote.