Bis Ende Februar 1997 bestand Senftenberg nur aus der heutigen Kernstadt Senftenberg. Seitdem sind in zwei Schritten insgesamt sechs Nachbargemeinden eingegliedert worden. Damit erstreckt sich die Stadt heute rund um den Senftenberger See bis hin zum Sedlitzer See.
So wurde am 1. März 1997 die Gemeinde Sedlitz eingegliedert. Die Gemeinden Brieske, Großkoschen, Hosena, Niemtsch und Peickwitz gehören seit dem 31. Dezember 2001 als Ortsteile zur Stadt Senftenberg. Heute umfasst das Gebiet der Stadt Senftenberg eine Fläche von 126,94 qkm und über 26.000 Einwohner. Wollen Sie Näheres über die sechs Ortsteile wissen? - Dann lesen Sie weiter. Die Ortsteile werden in alphabetischer Reihenfolge kurz vorgestellt.
Im Ortsteil Brieske befindet sich ein ganz besonderes Kleinod: die älteste deutsche Gartenstadt Marga. Ab 1907 entstand diese Wohnsiedlung im späten Jugendstil für die Angestellten der Ilse-Bergbau AG. Der Dresdner Architekt von Mayenburg wählte dafür einen spiralförmigen Grundriss. Kaum ein Haus gleicht dem anderen. Geprägt ist die Wohnsiedlung von viel Grün. Zentraler Punkt ist der Markt mit repräsenativen Gebäuden und der Kirche. In der Alten Schule sind heute die Kita und die Georg-Heinsius von Mayenburg Grundschule untergebracht. Die ehemalige Gaststätte Kaiserkrone wird derzeit für die Schulnutzung saniert. Übrigens: Am besten erkunden Sie die Gartenstadt Marga bei einem Spaziergang.
Neben der Gartenstadt zeichnet sich der Ortsteil Brieske als grüner und moderner Wohnort für Familien aus. Der Gemeindeteil Brieske-Dorf ist ländlich geprägt. Eine Vielzahl an kleinen und mittleren Unternehmen hat sich in den zu Brieske gehörenden Gewerbegebieten angesiedelt.
Aktuelle und weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Ortsteils Brieske: www.gartenstadtmarga-brieske.de
Der Ortsteil Großkoschen ist ein beliebtes Ziel für Urlauber. Die unmittelbare Lage am Senftenberger See, der Familienpark Großkoschen, das Wassersportzentrum und das Amphitheater versprechen Abwechslung und Erholung für Groß und Klein. Der Ortsteil ist daher stark vom Tourismus geprägt: der Strand lädt zum Baden ein, im Amphitheater erwartet die Besucher während der Sommermonate Unterhaltung auf höchstem Niveau und der Familienpark bietet seinen Gästen preiswerte Unterkünfte mit hohem Komfort. Im Museumshof Großkoschen lässt sich viel über das Leben auf einem typischen Vierseitenhof Mitte des 19. Jahrhunderts erfahren.
Der Gemeindeteil Kleinkoschen ist ein beliebter Wohnstandort. Gleichzeitig haben sich im "Kleinkoschener Industrie- und Gewerbepark" bereits viele gewerbliche und mittelständische Unternehmen angesiedelt.
Weitere Informationen zum Ortsteil Großkoschen finden Sie auf der Website des Ortsteiles: www.grosskoschen.de
Hosena liegt südlich des Senftenberger Sees. Die ehemaligen Glassandgruben, die den Ort kennzeichnen, werden seit einigen Jahren saniert. Das Waldbad mit Jugendcamp nutzt eine solche Grube für Badespaß und Erholung. Auch als Wohnort für Familien hat sich Hosena etabliert. Eine 2004 neu gebaute Kita steht für Kinder ebenso zur Verfügung wie ein Ende 2009 eingeweihter Hort. Das Schulgebäude wird derzeit saniert. Auch neue Sportanlagen befinden sich derzeit in Planung.
Im Ort befinden sich mit der Züblin Stahlbau GmbH Hosena und der Clever-Etiketten GmbH zwei der größten produzierenden Betriebe der Stadt Senftenberg sowie eine Lohnmosterei die Hosenaer Kelterei GmbH & Co. KG.
Vom Schiefen Turm - nahe des Senftenberger Sees - lässt sich der See mit der unter Naturschutz stehenden Insel gut überblicken, bei schönem Wetter schweift der Blick bis zu den Kamenzer Bergen.
Wer mehr über Hosena und seine Entwicklung erfahren möchte, kann sich unter www.hosena.de informieren.
Der Ortsteil Niemtsch profitiert von seiner unmittelbaren Lage am Senftenberger See. Der Komfortcampingplatz, Pensionen und private Unterkünfte locken in jedem Jahr zahlreiche Besucher in den Senftenberger Ortsteil. Das Naturschutzgebiet Niemtscher Park lädt zu Radtouren oder Spaziergängen ein. Ein privates Bergbaumuseum informiert über die Geschichte des Bergbaus in der Region.
Ortsansässige Vereine sorgen für ein abwechslungsreiches Kulturleben, dessen Höhepunkt in jedem Jahr das sommerliche Dorf- und Mühlenfest darstellt. Im Ortsteil Niemtsch erfolgten in den zurückliegenden Jahren umfangreiche Maßnahmen zur Dorferneuerung. So erfreut sich dieser Ort großer Beliebtheit als Wohnstandtort für Neubürger.
Lesen Sie mehr über den Ortsteil Niemtsch auf der Website www.niemtsch.de.
Der Ortsteil Peickwitz ist ein ländlich geprägter Ortsteil von Senftenberg und liegt circa 20 Minuten Fußweg vom Senftenberger See entfernt. Mit dem weiteren Ausbau der Rad- und Wanderwege, der Schaffung von Ferienwohnungen sowie dem Vorhandensein eines Naturschutzgebietes soll das touristische Potential noch besser erschlossen werden. Durch kontinuierliche Investitionen sowie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wurde das Erscheinungsbild des Ortsteiles als Ziel von Touristen ständig aufgewertet. Das Gebiet im Ortskern wurde in den Jahren 1992 bis 1993 neu gestaltet. Dabei wurde besonders auf die Erhaltung der Grünanlagen Wert gelegt.
Der ehemalige Feuerlöschteich wurde mit dem Umfeld zu einem Dorfteich umgebaut. Damit wurde der Eingangsbereich des Ortes aufgewertet. Der Teich gibt auch dem jährlich am zweiten Septemberwochenende stattfindenden Teichfest seinen Namen. Von Touristen und Pilzsuchern sehr gern angenommen ist das Rad- und Wanderwegenetz, welches in die waldreiche Umgebung sowie das Naturschutzgebiet „Peickwitzer Teiche“ führt. Die umliegenden landwirtschaftlichen Flächen werden durch die im Ortsteil tätigen drei Landwirtschaftsbetriebe bewirtschaftet.
Mehr über den Ortsteil Peickwitz können Sie nachlesen unter: www.peickwitz.de.
Fünf Kilometer nördlich von Senftenberg liegt der Ortsteil Sedlitz am Ufer des entstehenden Sedlitzer Sees und gleichzeitig am im Bau befindlichen Ilse Kanal. Der Sedlitzer See ist mit schiffbaren Kanälen zum Geierswalder See (Sornoer Kanal) und zum Partwitzer See (Rosendorfer Kanal) bereits verbunden. Voraussichtlich 2015 wird der Sedlitzer See seinen endgültigen Flutungsstand erreicht haben. 2010 wurde mit dem Bau des Überleiters 11 (Ilse Kanal) begonnen, der eine schiffbare Verbindung zwischen dem Sedlitzer und dem Großräschener See herstellen wird. Am 23. Oktober 2008 wurde am Sornoer Kanal die Landmarke Lausitzer Seenland, ein 30 Meter hoher Aussichtturm aus Cortenstahl, eröffnet. Dieser hat sich zu einem beliebten Anziehungspunkt für Besucher und Einheimische entwickelt. Radler und Skater nutzen den Aussichtspunkt als Zwischenstopp oder Ziel für ihre Touren.
Seit dem Schuljahr 2002/2003 bildet das Oberstufenzentrum in Sedlitz in den Bereichen Wirtschaft/Verwaltung und Ernährung/Hauswirtschaft aus. Mit der Neugestaltung des Dorfangers in der Hauptstraße erhielt Sedlitz 2009 eine neue, ansprechende Ortsmitte. In Workshops wurde 2009 mit Überlegungen begonnen, die Halbinsel Sedlitz für die Zukunft vorzubereiten und der Lagune Sedlitz (neuer Wohnstandort am Sedlitzer See) ein „Gesicht“ zu geben.
Sie wollen mehr über Sedlitz erfahren? Dann besuchen Sie www.sedlitz.de.