Das Ziel dieses gesundheitsfördernden Zusammenschlusses ist der gegenseitige Informations- und Erfahrungsaustausch, der die Umsetzung der Gesunde-Städte-Konzeption auf kommunaler Ebene unterstützt.
Unbestreitbar wichtig ist, dass die Mitgliedskommunen Farbe bekennen und Flagge zeigen, welchen Stellenwert sie der Gesundheitsförderung in ihrer Stadt zuteilen.
Dies zeigen sie durch die Entwicklung und Umsetzung von ganzheitlichen Gesundheitsförderungskonzepten mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen und vielen Partnern, welche Stück für Stück das Bewusstsein als Gesunde Stadt fördern und entwickeln.
Dazu gehören die Intensivierung der ressortübergreifenden Umsetzung und Vernetzung gesundheitsfördernder Planungen und Projekte und die Einbeziehung von Selbsthilfe und Initiativgruppen in kommunale Entscheidungsprozesse.
Durch diesen Weg wird in allen Bereichen einer Kommune, sei es
das Bewusstsein geschaffen, Entscheidungen hinsichtlich ihrer Gesundheitsverträglichkeit hin zu bewertet und auszurichten. Auch dem Auge von Bürgerinnen & Bürger werden die zahlreichen Möglichkeiten Ihre Meinungen, Interessen und Talente für eine bessere Gestaltung ihrer Stadtteile, ihrer Arbeits- und Ausbildungsplätze einzubringen, ebenso aufgezeigt, wie das Wissen, dass Institutionen und Bürgerinnen & Bürger, die in einer Stadt wirken und leben, dies nicht nur zum Eigennutz tun, sondern auch dem Gemeinwesen verpflichten sind sich für mehr Lebensqualität engagieren.
Im Juni 1989 haben 11 Kommunen das bundesdeutsche Gesunde-Städte-Netzwerk in Frankfurt am Main gegründet, das inzwischen auf 70 Kommunen angewachsen ist.
Mitglieder sind Landkreise und Städte mit recht unterschiedlicher Größe, die von Bad Wilsnack mit ca. 7 000 Einwohnern bis Hamburg und Berlin reichen. Die Gesunde Städte Mitglieder verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet.
Aus dem Land Brandenburg sind neben Senftenberg, Bad Wilsnack, Rathenow, Wittstock-Dosse, Frankfurt (Oder), Bad Liebenwerda und die Landeshauptstadt Potsdam Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk.
Die Stadt Senftenberg ist seit April 2003 Mitglied im Gesunde Städte Netzwerk.
Die Mitgliedschaft im Netzwerk ist an die Erfüllung der Selbstverpflichtungskriterien, das 9-Punkte-Programm gebunden. Deren Befürwortung ist zugleich die Eintrittskarte in das Gesunde-Städte-Netzwerk wie auch Voraussetzung, um das Projekt in der Kommune zu entwickeln.